Satzungen des

1. Augsburger Mineralienverein e.V.

§  1 Name und Sitz des Vereins

 1. Der Verein führt den Namen "1.Augsburger Mineralienverein, Verein zur Förderung der Hobby-Mineralogie.".

 2. Der Verein soll in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Augsburg eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz e.V.

 3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 4. Erfüllungsort und Gerichtsstand auch bei Zahlungsverzug ist Augsburg, soweit nicht aufgrund zwingender Vorschriften ein anderer Gerichtsstand gilt.

 5. Sitz des Vereins ist Augsburg.


§  2 Zweck des Vereins

 1. Aufgabe des Vereins ist die Pflege der Mineralogie, Geologie und artverwandter Zweige der Naturwissenschaften.
Diesem Zweck dienen vor allem regelmäßige monatlich stattfindende Zusammenkünft mit Vorträgen, der Aufbau und die Unterhaltung einer Fachbibliothek sowie technischer Hilfsmittel, die Fortbildung durch fachlich spezialisierte Untergruppen und anderer geeigneter Veranstaltungen, insbesondere Exkursionen und Lehrausflüge.

 2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Etwaige Überschüsse werden ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
Jeder Beschluß über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.


§  4 Ende der Mitgliedschaft

 1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluß.

 2. Der freiwillige Austritt hat durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zu erfolgen unter Beifügun des Mitgliedsausweises; sie wird mit dem Zugang wirksam. Die Rückgabe des Mitgliedsausweises gilt als freiwilliger Austritt.

 3. Der Ausschluß ist nur beim Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig, z.B. grobe Verstöße gegen den Zweck des Vereins (§ 2) oder dessen Interessen, erhebliche Verletzungen der Pflichten als Mitglied (§ 5), Zahlungsverzug nach zweimaliger schriftlicher Mahnung.

 4. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Ausschuß steht das Beratungsrecht zu. Vorher ist dem Mitglied mit einer Frist von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

 5. Der Ausschluß erfolgt mit sofortiger Wirkung und ist dem Mitglied unverzüglich durch eingeschriebenen Brief unter Darlegung der Gründe bekannt zu geben.

 6. Gegen den Ausschließungsbeschluß des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand mittels eingeschriebenem Brief eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung über die Berufung einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluß als nicht erlassen. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluß nicht Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluß mit der Folge, daß die Mitgliedschaft als beendet gilt.

 7. Bei Beendigung der Mitgliedschaft ist eine Rückgewähr von Beiträgen für das laufende Kalenderjahr, von Sachzuwendungen und Spenden ausgeschlossen.


§  5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 1. Volljährige Mitglieder haben aktives und passives Wahlrecht, Minderjährige nur passives.

 2. Im übrigen haben alle Mitglieder die gesetzlich festgelegten Rechte, wie Stimmrecht, das Recht zur Teilnahme an allen Veranstaltungen und der Benutzung der vom Verein zur Verfügung gestellten Einrichtungen.

 3. Familienangehörige der Mitglieder, die nicht selbst Mitglieder sind, dürfen an den Veranstaltungen teilnehmen, sie haben kein Stimmrecht.

 4. Die Mitglieder haben die Pflicht, die Ziele und Zwecke des Vereins zu unterstützen, dessen Ansehen zu fördern und sich zur Mitarbeit zur Verfügung zu stellen.


§  6 Beiträge und Auslagen

 1. Ordentliche und fördernde Mitglieder zahlen den von der Mitgliederversammlung im voraus festgesetzten Jahresbeitrag. Schüler, Lehrlinge und Studenten zahlen die Hälfte des festgesetzten Beitrages. Jedes zweite und weitere Familienmitglied zahlt einen weiter ermäßigten Beitrag, der von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. In sozialen Härtefällen kann der Vorstand auf Antrag eine Ermäßigung des Beitrages jeweils für ein Jahr genehmigen.

 2. Der Beitrag ist in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres zu leisten. Neueintretende Mitglieder leisten den Beitrag für das Kalenderjahr mit, in dem die Aufnahme erfolgt.

 3. Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszweckes verwendet. Dem Vorstand und Ausschuß sind seine notwendigen Auslagen zu erstatten.

 4. Über Ausgaben für Vereinszwecke entscheidet der Vorstand unter Beratung des Ausschusses.


§  7 Organe des Vereins

 1. Die Organe des Vereins sind.

− die Mitgliederversammlung (§§ 10 - 14)

− der Vorstand (§§ 8)

− der Ausschuß (§§ 9)

 2. Die Mitglieder des Vorstandes und des Ausschusses werden von der Mitgliederversammlung für jeweils ein Jahr gewählt. Sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt.

 3. Mitglied des Vorstandes oder Ausschusses kann nur ein Vereinsmitglied werden.

 4. .


§  8 Der Vorstand

 1. Den Vorstand bilden der Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Kassenverwalter, der 1. Schriftführer und der Beisitzer.

 2. Sie führen im gegenseitigen Benehmen die laufenden Geschäfte und sind berechtigt, über sonstige Maßnahmen und Rechtsgeschäfte zu entscheiden, soweit nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist.

 3. Die Sitzungen des Vorstandes finden mindestens einmal im Kalendervierteljahr statt.

 4. Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins obliegt dem Vorsitzenden und dem Stellvertreter, jedem allein.


§  9 Der Ausschuß

 1. Dem Ausschuß obliegt die aktive Förderung der Ziele des Vereins, Beratung des Vorstandes, Mitarbeit an der Verwaltung, Leitung oder Betreuung von Fachgruppen oder Untergruppen oder Durchführung von besonderen Angelegenheiten.

 2. Der Ausschuß besteht aus den Mitgliedern des Vorstandes, dem 2.Schriftführer, dem Bibliothekar und den Leitern der Untergruppen. Durch Beschluß des Ausschusses können weitere Mitglieder für besondere Tätigkeiten in den Ausschuß aufgenommen werden.

 3. Der Ausschuß hat ein Recht auf Anwesenheit bei den Vorstandsitzungen; er ist vom Vorstand zu laden, hat jedoch kein Stimmrecht.

 4. .


§ 10 Die Mitgliederversammlung

 1. In der Mitgliederversammlung hat kedes Mitglied eine Stimme. Zu Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Vollmacht ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteile. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei Fremde Stimmen vertreten.

 2. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

a. Wahl des Vorstandes, des Ausschusses und der Kassenprüfer

b. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorsitzenden, des Kassenberichts und des Kassenprüfungsberichts

c. die Entlastung des Vorstandes

d. die Festsetzung des Jahresbeitrages

e. die Berufung gegen eine Ausschlußentscheidung

f. die Änderung der Satzung

g. die Auflösung des Vereins


§ 11 Die Einberufung der Mitgliederversammlung

 1. Die Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr und zwar ersten Quartal statt.

 2. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich oder durch Veröffentlichung in der Vereinszeitschrift "D´r Stoiklopf´r" und in der "Augsburger Allgemeinen Zeitung" unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

 3. Die Tagesordnung muß folgende Punkte umfassen:

a. Bericht des Vorsitzende3n

b. Bericht der Leiter der Untergruppen

c. Kassenbericht

d. Kassenprüfungsbericht und Entlastung des Vorstandes

e. Bildung des Wahlvorstandes und Neuwahlen

f. Anträge

g. Verschiedenes


§ 12 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

 1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertreter oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Für die Dauer des Wahlganges und der vorausgehenden Diskussion wird die Versammlungsleitung dem Wahlausschuß übertragen.

 2. Die Abstimmung erfolgt durch Handaufhebung. Sie muß geheim durchgeführt werden, wenn dies der Vorstand oder 1/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beantragt.

 3. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlußfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

 4. Die Mitgliederversammlung faßt die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Enthaltungen bleiben außer Betracht
Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich. Eine Änderung des Vereinszweckes kann nur mit Zustimmung alles Mitglieder beschlossen werden
Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats vom Tag der Mitgliederversammlung an gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

 5. Für Wahlen gild folgendes:
Hat im 1.Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die die beiden höchsten Stimmenzahlen erreciht haben

 6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, Person des Versammlungsleiters, Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderung soll der genaue Wortlaut angegeben werden.


§ 13 Nachträgliche Anträge zur Mitgliederversammlung

 Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung schriftlich beantragen, daß weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.


§ 14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

 Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muß einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder die Einberufung von 1/3 alles stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10, 11, 12 und 133 entsprechen.

 2. .

 3. .

 4. .


§ 15 Auflösung des Vereins

 1. Im Falle der Auflösung ist der nach der Erfüllung von Verbindlichkeiten verbleibende Überschuß dem Naturwissenschaftlichen Museum in Augsburg zu übergeben.
Der Vorstand führt die Liquidation in sinngemäßer Amwendung der §§ 47 ff BGB durch, außer die Mitgliederversammlung bestimmt andere Personen zu Liquidatoren.
Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 19. 01. 1984 errichtet.
gez:
Heinz Rahm-Menter, Barbara Menter, Ingrid Schwarz, Rudolf Schwarz, Claudia Schwarz, Adolf Häusler, Werner Kurfer, Josef Weißenberger


( Abschrift für´s Internet im September 2006
Es gilt die im Registergericht Augsburg hinterlegte Fassung unter der Nummer 1273 vom 10. Oktober 1984 )